Das erste Hörbuch aus dem Butze Verlag richtet sich an lesbische Frauen

Das erste Hörbuch aus dem Butze Verlag richtet sich an lesbische und interessierte Frauen, so heisst es im Pressetext auf der Webseite des Butze Verlags. Vermutlich ist damit gemeint, dass sich das Werk nicht ausschließlich an lesbische Frauen richtet.

“Das Werk soll unter anderem vermitteln, dass die Themen, Gedanken und Gefühle die Frauen beschäftigen unabhängig von deren sexuellen Orientierung sein können.” Diesen Satz aus dem Pressetext finde ich irgendwie bemerkswert und möchte meinen Kommentar dazu abgeben.

Dass man sich als lesbische Frau oder schwuler Mann auch mit Themen, Gedanken und Gefühlen auseinandersetzt, die nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun haben, sollte man eigentlich gar nicht speziell betonen müssen. Wobei diese Tatsache in der Gesellschaft, so meine Erfahrung, nicht unbedingt ankommt. Ich denke das Hörbuch zielt darauf ab zu zeigen, dass lesbische Frauen ganz normale Frauen sind. Frauen, die einfach auf Frauen stehen und das diese Tatsache nicht das ganze Leben bestimmt.

Lesbisches Allerlei

Jonathans Hürdenlauf

Boy Reading Quelle: sxc.hu

Jonathan Möller ist 1985 in Berlin zur Welt gekommen, er ist also 23 Jahre alt. Für ein Jahr lebt er mit seinem Freund in Manchester. In seinem Blog schreibt er über die Erlebnisse dort. In diesem Artikel geht es um seine Geschichte.

„Tu’s einfach“, hab ich gesagt.

Anfang 2006 erfährt Jonathan, dass er HIV positiv ist. Zu diesem Zeitpunkt ist er gerade 21 Jahre alt geworden. Mit diesem Wissen ist erstmal nichts mehr wie vorher. Gedanken drehen im Kreis, Pläne werden durcheinander geworfen. Viele Frage kommen auf. Man kann sich die Konsequenzen einer solchen Nachricht wahrscheinlich nicht richtig vorstellen, aber vielleicht so ungefähr. Etwa zwei Jahre lang hat Jo an seiner Geschichte geschrieben, 145 DIN A4 Seiten. Das letzte Kapitel ist noch richtig frisch. Eine authentische Geschichte mit Hochs und Tiefs. Durch eine direkte offene Sprache beschreibt er eine emotionale Achterbahnfahrt, die zum Mitlachen und auch Mitweinen anregt. ” Er schreibt geradeaus, einfach “wie es ist”.

Jonathan Möllers Hürdenlauf ist online auf Nickstories zu finden. Dort finden sich auch noch ein paar Kurzgeschichten von ihm.

Er ist übrigens auf der Suche nach einem Verlag um seine Geschichte veröffentlichen zu können. Sollte das Buch einmal in gedruckter Form erscheinen werden wir hier natürlich darüber schreiben.

Die erste Usergeschichte Jonathan (Berlin) auf www.gayromeo.com ist übrigens auch von ihm.

Strike the Match

Strike the Match

Monrose bringen mit Strike the Match einen unverwechselbaren Partytrack an den Start, der schon jetzt Anwärter auf den Sommerhit 2008 ist. Für ihren letzten Sommerhit Hot Summer haben die Mädels verdienterweise den Comet 2008 in der Kategorie “Bester Song” abgeräumt und beweisen damit, dass sie keine 08/15-Casting-Band sind, sondern ihren eigenen Stil und Style vertreten, der einfach megamäßig gut ankommt. Monrose sind nach den No Angels die erfolgreichste Casting-Band Deutschlands. Da eigentlich bisher nur die von Popstars gecasteten Girlbands Erfolg hatten (Die Boybands und Gruppen sind meistens gefloppt), wundert es einen auch kaum, dass Pro7 wieder mal eine Girl-Band castet – in wenigen Wochen startet dort nämlich Postars – Just 4 Girls. Ich jedenfalls bin gespannt auf Neues von Monrose, denn Strike the Match wird sicher auch bald ein Album folgen.

Sex And The City – The Movie

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Endlich ist er da: Sex and the City – Der Film. Ich habs ja ohne Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda gar nicht mehr ausgehalten. Also bin ich natürtlich gleich zur Premiere gegangen und ich muss sagen, der Film unterscheidet sich sehr von der Serie, aber nicht zum Nachteil. Die 4 Mädels sind alle älter geworden (Samantha feiert ihren 50. Geburtstag im Film) und da wir es jetzt mit 4 “ausgewachsenen” Frauen zu tun haben, ändert sich natürlich auch ihr Benehmen ein bisschen. Der Film widmet sich viel mehr den ruhigen Momenten im Leben der 4 Girls als dem Partyleben. Das heisst aber nicht, das der spritzige Humor der Serie verloren geht. Ich finds cool, dass der Film erwachsener als die Serie rüberkommt. Schließlich haben sich die vier Ladys verändert. Es passieren einige Dinge im Film, die man sich gewünscht hat, die man nicht erwartet hätte, die völlig typisch und untypisch für Sex and the City sind und genau das macht den Film so schön. Einige werden sich daran stören, dass der 145 Minuten lange Film so viele ruhige, dramatische und emotionale Szenen hat, aber was soll man sagen: Sie haben eben schon alle die 40 erreicht und da benimmt man sich einfach anders. Ich find den Film jedenfalls genau richtig und man kann es sich im Kino schön gemütlich machen und ihn genießen, vorrausgesetzt es sitzen keine nervigen Zuschauer im Kino, die die ganze Zeit quatschen müssen (Ich bleib eben von nichts verschont). Viel Spaß beim anschaun.

Unter Freunden

Heute möchte ich euch ein Buch ans Herz legen, dass ich auf der Fahrt nach Wien innerhalb von 6 Stunden durch hatte. Es geht um das Jugendbuch “Unter Freunden” von Thomas Fuchs:

Leo und Sara kommen nach Hausenthal, ein Internat, das denjenigen eine letzte Chance zu einem Schulabschluss bietet, die auf allen anderen Schulen versagt haben. Dort lernen sie Greg kennen. Greg ist ein sympatischer, junger Mann und schließt schnell Freundschaft mit den beiden. Besonders Leo verbringt sehr viel Zeit mit ihm. Er vertraut Greg ein Geheimnis an, das er zuvor keinem anderen erzählt hat. Doch Greg treibt ein böses Spiel…..
Unter Freunden

Unter Freunden ist ein subtiler und fesselnder Psychothriller für Jugendliche, doch auch für Erwachsene ist er sehr spannend. Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Es ist sehr leicht zu lesen und spannend von der ersten bis zu letzten Seite. Es gibt einige unvorhersehbare Stellen, die den Leser immer aufs Neue überraschen.

Was lobenswert ist: Der Autor versucht einen Teil bundesrepublikanischer Geschichte einzuweben, genauer gesagt Informationen über die RAF, im Speziellen über Andreas Baader. Allerdings wäre es besonders für junge Leser hilfreich gewesen, wenn Thomas Fuchs am Ende des Buches die Geschichte der RAF und auch die von Andreas Baader näher erläutert hätte.

Trotzdem ist das Buch ein kleiner Geheimtipp und wen das noch nicht überzeugt hat, der muss sich nur die zwei leckeren Jungs auf dem Titel anschaun, dann ist man sehr schnell überzeugt. *gg*

Germany: Twelfe Points

Nun, wir wollen hier nicht darüber diskutieren, dass es wieder mal eine Unverschämtheit war, dass Deutschland beim Eurovision Song Contest so schlecht bewertet wurde, und die ehemaligen Ost-Block Staaten sich gegenseitig die Punkte zugeschoben haben, sondern wollen Rumänien dafür danken, dass sie unseren Engeln 12 Punkte gegeben haben. Beim Eurovision Song Contest geht es schon lange nicht mehr um guten Gesang, denn sonst wären einige Beiträge weit hinter den No Angels gelandet. Also was schließen wir daraus: Man braucht sich das Spektakel in Zukunft gar nicht mehr anzutun, es sei denn man will durchgeknallte, schlecht singende und völlig belanglose Künstler auf der Bühne herumtanzen sehn. Die No Angels gehören mit einigen anderen Ausnahmen Gott sei Dank nicht dazu. Schade, dass der eigentliche Sinn des ESC – nämlich durch tollen Gesang und nicht durch schrilles Rum-Getanze und Ton-Geleiher zu überzeugen – verloren gegangen ist. Das wird sich wohl so schnell auch nicht mehr ändern. Für die No Angels gilt: Kopf hoch Mädels, ich weiß, dass ihr gut seid und das wissen Millionen eurer Fans genauso. Also sch***** auf gut Deutsch auf den ESC. In diesem Sinne: Schöne Woche noch.

Madonna – Hard Candy

Hard Candy

Es ist schon ein paar Woche her, aber wer es noch nicht weiß: Madonna hat endlich nach langem Warten ein neues Album rausgebracht. Es ist wieder mal ein völlig neuer Stil. Hip Hop und R&B stehen bei Hard Candy im Vordergrund. Mit dabei sind Justin Timberlake und Kanye West, sowie Pharell Williams. Neben dem Hammer-Track 4 Minutes stechen besonders 2 Songs hervor: “Miles Away” ist einer von Madonnas schönsten Songs und hat genauso wie “Devil Would’nt Recognize You” absolutes Hit-Potenzial. Mir gefällt der neue Style jedenfalls und ich kanns kaum erwarten, welcher Track als 2.Single-Auskopplung herauskommt. Da sind bestimmt wieder ein paar tolle Remixes drauf. Das Video zur ersten Single “4 Minutes” ist übrigens auch der absolute Wahnsinn. Madonna sieht einfach verdammt sexy aus für ihr Alter. Und dann noch zusammen mit Justin *lecker*.

Alexander Klaws schickt neues Album in die “Welt”

Was willst du Noch?!

Wär hätte das gedacht. Alexander Klaws, der Gewinner der ersten DSDS-Staffel hat ein neues Album am Start. Geändert hat sich einiges: Alex singt jetzt auf deutsch und kommt viel erwachsener und stimmlich gereifter rüber. Liegt wahrscheinlich daran, dass er von Dezember 2006 bis März 2008 in Berlin in Roman Polanskis “Tanz der Vampire” in Berlin die Rolle des Alfred gesungen hat. Die Single “Welt” und das Album “Was willst du Noch?!” gibt es seit heute im Handel und ich hab das Teil mal Probe gehört. Und was soll ich sagen, ich musste mir die Scheibe danach gleich kaufen. Vorurteile gegenüber Castingshows hin oder her, manchmal kommt eben doch was gutes dabei raus und was lange währt wird endlich gut. Die Songs ham eingängliche Gitarrensounds und verleiten zum Chillen. Hört euch das Teil mal an, es lohnt sich.

No Angels: Furore um deutschen Beitrag

Schon ein paar Stunden nach dem Sieg beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest tauchten überall im Internet Vorwürfe gegen die No Angels auf, sie hätten den Song “Disappear” geklaut und zwar bei SSDSDSSWEMUGABRTLAD-Kandidatin Steffi List. Also wurde geprüft, ob an den Vorwürfen was dran ist. Gut, die Songs hören sich im Refrain ein bisschen ähnlich an, aber das ist auch schon alles. Der Song “Disappear” war bereits geschrieben worden, bevor Steffi List bei Stefan Raab ihren Song erhielt. Nun hat eine Untersuchungskommision entschieden, dass es sich nicht um ein Plagiat handelt und so werden die No Angels nach Belgrad düsen und uns beim Eurovison Song Contest vertreten. Und das ist auch gut so, denn mit dem Song “Disappear” haben wir große Chancen auf den Sieg. Einen Vorteil hat die Furore um den Song jedenfalls, denn durch die vielen Pressemitteilungen wurden auch bereits andere Länder auf den Song aufmerksam und in internationalen Foren von Eurovisionfans gelten die No Angels schon jetzt als Mitfavoriten.

No Angels singen für Deutschland

Disappear

Ach war das spannend gestern. Beim deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest traten die No Angels gegen Marquess, Tommy Reeve, Cinema Bizzare und Carolin Fortenbacher an. Nachdem alle 5 ihre Songs zum Besten gegeben hatten, zeichnete sich eigentlich schon deutlich ab, welche 2 Kandidaten wohl in die engere Auswahl kommen würden. Und so wurden nach dem ersten Wahlgang die No Angels und Carolin Fortenbacher ins “Finale” gewählt. Danach mussten die Zuschauer nochmals zwischen diesen beiden abstimmen und die No Angels haben zu meiner großen Freude mit 50,5% der Stimmen zwar knapp, aber verdient gewonnen, wobei auch das Lied von Carolin Fortenbacher große Chancen in Serbien gehabt hätte. Nun schicken wir also unsere 4 Engel mit dem eingängigen Pop-Song “Disappear” nach Serbien zum Eurovision Song Contest. Ich drück als alter No Angels-Fan selbstverständlich alle Daumen und bin darum natürlich auch 100%ig sicher, dass die Mädels am 24.Mai den Sieg für Deutschland holen werden. Verdient hätten sie`s. Also Mädels, rockt das Haus!!!