Jonathans Hürdenlauf

Boy Reading Quelle: sxc.hu

Jonathan Möller ist 1985 in Berlin zur Welt gekommen, er ist also 23 Jahre alt. Für ein Jahr lebt er mit seinem Freund in Manchester. In seinem Blog schreibt er über die Erlebnisse dort. In diesem Artikel geht es um seine Geschichte.

„Tu’s einfach“, hab ich gesagt.

Anfang 2006 erfährt Jonathan, dass er HIV positiv ist. Zu diesem Zeitpunkt ist er gerade 21 Jahre alt geworden. Mit diesem Wissen ist erstmal nichts mehr wie vorher. Gedanken drehen im Kreis, Pläne werden durcheinander geworfen. Viele Frage kommen auf. Man kann sich die Konsequenzen einer solchen Nachricht wahrscheinlich nicht richtig vorstellen, aber vielleicht so ungefähr. Etwa zwei Jahre lang hat Jo an seiner Geschichte geschrieben, 145 DIN A4 Seiten. Das letzte Kapitel ist noch richtig frisch. Eine authentische Geschichte mit Hochs und Tiefs. Durch eine direkte offene Sprache beschreibt er eine emotionale Achterbahnfahrt, die zum Mitlachen und auch Mitweinen anregt. ” Er schreibt geradeaus, einfach “wie es ist”.

Jonathan Möllers Hürdenlauf ist online auf Nickstories zu finden. Dort finden sich auch noch ein paar Kurzgeschichten von ihm.

Er ist übrigens auf der Suche nach einem Verlag um seine Geschichte veröffentlichen zu können. Sollte das Buch einmal in gedruckter Form erscheinen werden wir hier natürlich darüber schreiben.

Die erste Usergeschichte Jonathan (Berlin) auf www.gayromeo.com ist übrigens auch von ihm.

Berlin Bilder

Also bevor wir heute nach Hamburg fliegen hier noch ein paar Bilder aus Berlin. :-)
Im Kaufhaus des Westens:

07062007009-medium.jpg

Das Holocaust Mahnmahl:
08062007032-medium.jpg

Das Sonycenter

08062007043-medium.jpg

Das ist nicht das wonach es auf den ersten Blick aussieht. Es ist eine Skulptur aus Stein.
09062007103-medium.jpg

Auf der Spree

berlin_spree-medium.jpg

Der neue Berliner Hauptbahnhof:

hauptbahnhof_berlin.jpg

Wir waren in Berlin

Nach vier Tagen Berlin und zwei Tagen Schwarzwald hab ich jetzt wieder Zeit etwas zu schreiben. Über Berlin werden wir noch einen größeren Artikel mit Bildern verfassen, über die zwei Tage Schwarzwald aber nicht, das war geschäftlich.
Wir sind mit der Deutschen Bahn nach Berlin gereist. Um mir die Zeit im Zug zu vertreiben hab ich mir ein paar Podcasts herausgesucht. Vor allem Stadt der Fremden von Martin Auer fand ich hochinteressant. Mit anderen Worten: Das Buch Stadt der Fremden wird als kostenlose Reihe von Medienbeiträgen angeboten, wobei es noch nicht komplett zur Verfügung steht. Nun jedenfalls mit einem iPod kann man sich das dann anhören.

Shoppingtipps für München

Wir waren ja vor ein paar Tagen in München shoppen und haben einige coole Shops entdeckt, in denen ihr bei eurem nächsten München-Besuch unbedingt mal vorbeischauen solltet. Da wäre zum Einen die Shopping-Galerie “Fünf Höfe” in der Theatinerstraße.

dsc00070-medium.JPG

Hier könnt ihr im Restaurant Vapiano schlemmen. Das Besondere an Vapiano: Ihr geht an den Tresen und bestellt Pasta oder Pizza, die vor euren Augen frisch zubereitet wird. Das Essen und die Getränke werden dann auf einer Chipkarte gespeichert und am Ausgang bezahlt ihr dann. Das Tolle ist auch, dass an jedem Tisch frische Kräuter stehen, mit denen ihr eure Speisen aufpeppen könnt.

dsc00078-medium.JPG

Dann gehts weiter zu MUJI. MUJI ist in etwa IKEA nur auf japanisch. Dort gibts coole Büroartikel, Mode, Möbel und vieles mehr in ansprechendem Design, aber ohne Label. Das ist nämlich die Philosophie von MUJI (MUJI steht für “Mujirushi Ryohin” und bedeutet “Qualitätsprodukte ohne Label”).

 dsc00080-medium.JPG

In der Shopping-Galerie “Fünf Höfe” erwarten euch noch viele weitere spannende Shops und Restaurants, wie z.B. eine thailändische Garküche, das Dolce & Gabana Cafe, Alessi, Armani und und und.

In der Sendlinger Straße haben wir dann einen LUSH-Shop entdeckt. Dort gibts handgemachte Kosmetik, Badebomben, Seifen und vieles mehr (wir berichteten über den Online-Shop). Den Shop findet ihr übrigens ganz leicht: Folgt einfach dem herrlich frischen Duft der Seifen und schon seid ihr da.

dsc00069-medium.JPG

Gleich danaben befindet sich das Kaufhaus KARE, das einen mit dem Slogan “Welcome to Wohnderland” begrüßt. Und hier gibts wirklich alles was das Herz begehrt: Lifestyle-Artikel, Wohn-Trends, Accessouires und besonders attraktive männliche Kundschaft *gg*.

Ich bin sicher, dass es in München noch viele weitere Geheimtipps gibt, die wir nur diesmal nicht alle entdeckt haben, aber wir werden euch nach unsrer nächsten Shoppingtour durch München auf dem Laufenden halten. Und wer gar keine Lust auf Einkaufen sondern eher auf Relaxen hat, der schaut am besten im Englischen Garten vorbei, und wer weiß, vielleicht entdeckt der ein oder andere ja auch diesen Fluss, und kann gut gebauten Surfern und Surferinnen beim Wellenreiten zuschauen *hihi*.

dsc00076-medium.JPG

Ach ja, fast vergessen: Wir wollten uns ja noch bei einer lieben Mitarbeiterin von LUSH für die exklusive Führung durch den Shop bedanken. In diesem Sinne: DANKE CARO.

Hot Blogs

Ich habe vor kurzem schon mal über sexy Blogs geschrieben. Hier nun zwei weitere Blogs.

Ein Blog mit vielen Fotografien und selbstgemalten Bildern des Blogautors verbirgt sich hinter diesem Link: http://frank.blogs.com/life/

Der Cisoto Foto Blog zeigt Fotografien, auch hier braucht man nicht wirklich englisch zu können. Bitte beachtet rechts die Möglichkeit Labels und Namen auszusuchen.

Im Cafe

“Könnten Sie den Tisch nochmal abwischen. Jetzt ist der Tisch naß, kann man davon Aids bekommen. Wissen Sie ich habe eine Aidsphobie.” Etwas später. “Sind Sie sicher, dass sie mir eine saubere Tasse gegeben haben?”. Das habe ich heute in einem Cafe mitbekommen. Aidsphobie ist die stark ausgeprägte Angst davor, sich mit dem HI-Virus zu infizieren. Dies wirkt sich dann so aus, dass die Betroffenen hinter alltäglichen und eigentlich harmlosen Situationen die Gefahr einer Ansteckung vermuten. Ich hoffe, dass sich die entsprechende Person aus dem Cafe in Behandlung bei einem Therapeuten befindet. Also habe ich heute gelernt, dass es eine Aidsphobie gibt.

Der US Klatschblog schlechthin

Der Blog http://perezhilton.com bezeichnet sich selbst als Hollywoods meist gehasste Webseite. Was man dort findet ist Klatsch pur. Stars werden durch den Kakao gezogen und zwar übelst, viele Fotos von peinlichen Situationen und entsprechenden Kommentaren. Der Betreiber des Blogs wurde auf 7 Millionen Dollar verklagt, weil er anscheinend unlizensiertes Bildmaterial verwendet hat.