Jennifer Hof ist Germanys Next Topmodel

Mensch, war das gestern spannend. Mit Knabbersachen und Gummibärchen bepackt saß ich vor dem Fernseher und wollte nun endlich wissen, wer Germanys Next Topmodel wird. Ich geb zu, ich dachte Christina wird es, aber nachdem sie dann als Erste “rausgewählt” wurde, war ich mir echt nicht sicher, ob jetzt Janina oder Jenny gewinnt. Meine tollste Verschwörungstheorie war: Janina gewinnt, weil es schon eine blonde und eine rothaarige Gewinnerin gibt, also brauchen sie noch eine Brünette. Aber die Gewinnerin ist Jennifer Hof. Sie hats verdient, find ich, sie hat wirklich eine krasse Verwandlung hingelegt. Vom schüchternen, braunhaarigen Mädel zum blonden Topmodel mit dem wohl verführerischsten Augenaufschlag, bei dem sogar ich als schwuler Mann schwach werde. Ich wünsche Jenny viel Glück für ihre Modelkarriere. Sie ist einfach das, was zur Zeit gefragt ist. Und mit ihren hammermäßig-langen Beinen (1,13m) wird sie die Modelszene definitiv rocken. Herzlichen Glückwunsch, Jenny.

Die 3.Staffel von Germanys Next Topmodel ist übrigens die erfolgreichste Staffel der Model-Casting-Show, also darf man auch Heidi Klum gratulieren. Nie hat man auch neben der Show so viel von den Kandidatinen gemerkt. Caro ist im aktuellen Werbespot eines Mobilfunkanbieters zu sehen und prangt zusammen mit Wanda und Christina von den neuen Wrap-Werbetafeln des Fast-Food-Unternehmens mit dem gelben M. Christina ist außerdem im aktuellen Spot für einen Damenrasierer zu sehen und Janina lächelt uns aus dem Schuh-Spot eines bekannten Modehauses zu und bald wird auch Jenny auf vielen Werbeflächen erscheinen. Ach ja, und Gina Lisa hat ihre eigene Show auf Pro7, mittlerweile zusammen mit Sarah, und angeblich planen die beiden noch was. Darauf darf man gespannt sein. Mal sehn, welche Kandidatinnen uns in Zukunft neben Jenny noch ins Auge fallen.

Das erste Hörbuch aus dem Butze Verlag richtet sich an lesbische Frauen

Das erste Hörbuch aus dem Butze Verlag richtet sich an lesbische und interessierte Frauen, so heisst es im Pressetext auf der Webseite des Butze Verlags. Vermutlich ist damit gemeint, dass sich das Werk nicht ausschließlich an lesbische Frauen richtet.

“Das Werk soll unter anderem vermitteln, dass die Themen, Gedanken und Gefühle die Frauen beschäftigen unabhängig von deren sexuellen Orientierung sein können.” Diesen Satz aus dem Pressetext finde ich irgendwie bemerkswert und möchte meinen Kommentar dazu abgeben.

Dass man sich als lesbische Frau oder schwuler Mann auch mit Themen, Gedanken und Gefühlen auseinandersetzt, die nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun haben, sollte man eigentlich gar nicht speziell betonen müssen. Wobei diese Tatsache in der Gesellschaft, so meine Erfahrung, nicht unbedingt ankommt. Ich denke das Hörbuch zielt darauf ab zu zeigen, dass lesbische Frauen ganz normale Frauen sind. Frauen, die einfach auf Frauen stehen und das diese Tatsache nicht das ganze Leben bestimmt.

Lesbisches Allerlei

Jonathans Hürdenlauf

Boy Reading Quelle: sxc.hu

Jonathan Möller ist 1985 in Berlin zur Welt gekommen, er ist also 23 Jahre alt. Für ein Jahr lebt er mit seinem Freund in Manchester. In seinem Blog schreibt er über die Erlebnisse dort. In diesem Artikel geht es um seine Geschichte.

„Tu’s einfach“, hab ich gesagt.

Anfang 2006 erfährt Jonathan, dass er HIV positiv ist. Zu diesem Zeitpunkt ist er gerade 21 Jahre alt geworden. Mit diesem Wissen ist erstmal nichts mehr wie vorher. Gedanken drehen im Kreis, Pläne werden durcheinander geworfen. Viele Frage kommen auf. Man kann sich die Konsequenzen einer solchen Nachricht wahrscheinlich nicht richtig vorstellen, aber vielleicht so ungefähr. Etwa zwei Jahre lang hat Jo an seiner Geschichte geschrieben, 145 DIN A4 Seiten. Das letzte Kapitel ist noch richtig frisch. Eine authentische Geschichte mit Hochs und Tiefs. Durch eine direkte offene Sprache beschreibt er eine emotionale Achterbahnfahrt, die zum Mitlachen und auch Mitweinen anregt. ” Er schreibt geradeaus, einfach “wie es ist”.

Jonathan Möllers Hürdenlauf ist online auf Nickstories zu finden. Dort finden sich auch noch ein paar Kurzgeschichten von ihm.

Er ist übrigens auf der Suche nach einem Verlag um seine Geschichte veröffentlichen zu können. Sollte das Buch einmal in gedruckter Form erscheinen werden wir hier natürlich darüber schreiben.

Die erste Usergeschichte Jonathan (Berlin) auf www.gayromeo.com ist übrigens auch von ihm.

Strike the Match

Strike the Match

Monrose bringen mit Strike the Match einen unverwechselbaren Partytrack an den Start, der schon jetzt Anwärter auf den Sommerhit 2008 ist. Für ihren letzten Sommerhit Hot Summer haben die Mädels verdienterweise den Comet 2008 in der Kategorie “Bester Song” abgeräumt und beweisen damit, dass sie keine 08/15-Casting-Band sind, sondern ihren eigenen Stil und Style vertreten, der einfach megamäßig gut ankommt. Monrose sind nach den No Angels die erfolgreichste Casting-Band Deutschlands. Da eigentlich bisher nur die von Popstars gecasteten Girlbands Erfolg hatten (Die Boybands und Gruppen sind meistens gefloppt), wundert es einen auch kaum, dass Pro7 wieder mal eine Girl-Band castet – in wenigen Wochen startet dort nämlich Postars – Just 4 Girls. Ich jedenfalls bin gespannt auf Neues von Monrose, denn Strike the Match wird sicher auch bald ein Album folgen.

Sex And The City – The Movie

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Endlich ist er da: Sex and the City – Der Film. Ich habs ja ohne Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda gar nicht mehr ausgehalten. Also bin ich natürtlich gleich zur Premiere gegangen und ich muss sagen, der Film unterscheidet sich sehr von der Serie, aber nicht zum Nachteil. Die 4 Mädels sind alle älter geworden (Samantha feiert ihren 50. Geburtstag im Film) und da wir es jetzt mit 4 “ausgewachsenen” Frauen zu tun haben, ändert sich natürlich auch ihr Benehmen ein bisschen. Der Film widmet sich viel mehr den ruhigen Momenten im Leben der 4 Girls als dem Partyleben. Das heisst aber nicht, das der spritzige Humor der Serie verloren geht. Ich finds cool, dass der Film erwachsener als die Serie rüberkommt. Schließlich haben sich die vier Ladys verändert. Es passieren einige Dinge im Film, die man sich gewünscht hat, die man nicht erwartet hätte, die völlig typisch und untypisch für Sex and the City sind und genau das macht den Film so schön. Einige werden sich daran stören, dass der 145 Minuten lange Film so viele ruhige, dramatische und emotionale Szenen hat, aber was soll man sagen: Sie haben eben schon alle die 40 erreicht und da benimmt man sich einfach anders. Ich find den Film jedenfalls genau richtig und man kann es sich im Kino schön gemütlich machen und ihn genießen, vorrausgesetzt es sitzen keine nervigen Zuschauer im Kino, die die ganze Zeit quatschen müssen (Ich bleib eben von nichts verschont). Viel Spaß beim anschaun.